Ihr Katalog in acht Sprachen: Was Auslandsverkäufe stoppt, ist nicht der Preis
Ein Anbieter, der über Auslandsmärkte nachdenkt, denkt an Logistik, Steuern und Wettbewerb. Die Barriere, an der die meisten Versuche scheitern, ist einfacher: die Sprache.
Ein deutscher Zahnarzt, der ein Material sucht, tippt seine Suche auf Deutsch. Eine Produktseite auf Italienisch erscheint nicht in den Ergebnissen, und wenn doch, wird sie nicht geöffnet.
Das ist keine Frage der Sprachkenntnis. Wer ein Medizinprodukt beurteilt, will die Angaben in der Sprache lesen, in der er denkt, denn dort erfasst er die Feinheiten, auf die es ankommt.
Einen Fachkatalog zu übersetzen ist eine Arbeit, die Unternehmen in Kosten und Zeit unterschätzen. Das sind keine Werbesätze: Es sind Beschreibungen mit Fachbegriffen, bei denen ein falscher Ausdruck die klinische Bedeutung verändert.
Eine schlecht übersetzte Seite ist schlimmer als eine nicht übersetzte, denn sie signalisiert Nachlässigkeit genau in dem Moment, in dem jemand abwägt, ob er einem unbekannten Anbieter vertraut.
Multipliziert mit der Zahl der Artikel und der Sprachen wird daraus ein eigenes Projekt, dessen Kosten häufig die Marge der ersten Auslandsbestellungen übersteigen.
Genau hier geben die meisten Händler auf — nicht weil der Auslandsmarkt sie nicht interessierte, sondern weil die Eintrittskosten vollständig am Anfang anfallen.
Auf Oralzon ist die Übersetzung der Produktseiten in die Plattform eingebaut. Der Verkäufer lädt das Produkt in seiner Sprache hoch, und das System erzeugt die Fassungen in den übrigen unterstützten Sprachen.
Acht Sprachen sind abgedeckt: Italienisch, Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Portugiesisch, Niederländisch und Polnisch. Sie decken die große Mehrheit der Fachleute im europäischen Raum ab.
Das heißt: Ein italienischer Anbieter, der einen Artikel einstellt, macht ihn noch am selben Tag für einen Zahnarzt in Warschau und einen in Lissabon lesbar, ohne eine einzige Übersetzung beauftragt zu haben.
Die Oberfläche der Plattform ist ebenfalls übersetzt: Der Käufer sucht, bestellt und erhält Mitteilungen in seiner Sprache, und der Verkäufer verwaltet alles in seiner.
Praktisch bedeutet das, dass der grenzüberschreitende Verkauf aufhört, ein Projekt zu sein, und zur Folge davon wird, den Katalog ein einziges Mal hochgeladen zu haben.
Zusammengefasst: Die Sprache stoppt Auslandsverkäufe vor Preis und Logistik, die Übersetzung eines Fachkatalogs ist ein teures und am Anfang gebündeltes Projekt, und die eingebaute Übersetzung nimmt diese Kosten weg und lässt dem Verkäufer nur das Hochladen in der eigenen Sprache.